Startseite > Ergänzungsantrag zu TOP „Optimierung der Radverkehrsanbindung vom Hauptbahnhof zur Bergischen Universität Wuppertal“ (VO/0542/22)

Ergänzungsantrag zu TOP „Optimierung der Radverkehrsanbindung vom Hauptbahnhof zur Bergischen Universität Wuppertal“ (VO/0542/22)

29. November 2022

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP und DIE LINKE an den Ausschuss für Verkehr am 06.12.2022

Sehr geehrter Herr Ugurman,

die Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP und DIE LINKE beantragen, die Mitglieder des Ausschusses für Verkehr mögen folgenden Ergänzungsantrag beschließen:

  1. Die Verwaltung prüft, ob der Radverkehr entlang der Straße Kleeblatt, statt auf dem Gehweg, auf der Fahrbahn geführt werden kann.
  2. Die Verwaltung prüft, ob es möglich ist, den Linksabbieger von der Straße Kleeblatt in Richtung Stadthalle von zwei auf eine Spur zu reduzieren.
  3. Die Verwaltung prüft, ob zwischen Oberer Grifflenberg 82 und Max-Horkheimer-Straße eine sichere Radverkehrsverbindung in zwei Richtungen geschaffen werden kann.
  4. Die Verwaltung prüft, ob mit Fahrbahnmarkierungen auf der Max-Horkheimer-Straße der Radverkehr entgegen der Einbahnstraße freigegeben werden kann.

 

Begründung

In der Vorlage „Optimierung der Radverkehrsanbindung vom Hauptbahnhof zur Bergischen Universität Wuppertal“ (VO/0542/22) ist geplant, den Radverkehr an der Kreuzung am Kleeblatt über den Gehweg zu führen. Dieser Gehweg wird jedoch von Fußgänger*innen sehr stark frequentiert, es befindet sich dort die Haltestelle für die E-Busse zum Campus Grifflenberg. Auch sind die beiden Linksabbiegerspuren von der Straße am Kleeblatt Richtung Stadthalle, zu den Hauptverkehrszeiten nicht ausgelastet. Darum bitten wir die Verwaltung zu prüfen, ob es möglich ist, den Verkehr mit einem Linksabbieger abzuwickeln. Die gewonnene Fläche ist dann für eine sichere Führung des Radverkehrs zu nutzen.

Im Straßenabschnitt Oberer Grifflenberg zwischen der Hausnummer 82 und der Gaußstraße ist trotz überdimensionierter Straßenaufteilung eine sichere Querung für Rad Fahrende in der aktuellen Vorlage nicht vorgesehen. Die Radverkehrsrelation in die Gaußstraße wird jedoch voraussichtlich das Hauptziel sein. Daher wird die Verwaltung gebeten, auf der Straße Oberer Grifflenberg zwischen der Hausnummer 82 und der Max-Horkheimer-Straße eine sichere Radverkehrsverbindungen zu planen, die für den Radverkehr in beide Richtungen befahrbar ist, z.B. durch einen Zweirichtungsradweg. (s. Abbildung 2)

In der Vorlage ist es für den Radverkehr nur möglich, die Einbahnstraße Max-Horkheimer-Straße in eine Richtung zu nutzen. In Konsequenz müssten durch diese Planung die Anwohner*innen des Studentenwohnheims an dieser Straße und Besucher*innen des AStA zuerst den gesamten Berg zur Uni bergwärts hochradeln, um dann kurze Zeit später wieder talwärts über die Straße Oberer Grifflenberg in die Stadt zu gelangen. Dies wäre eine höchst unrealistische Radverkehrsrelation. Hinzu kommt, dass durch die starke Steigung der Straße Oberer Grifflenberg und der unübersichtlichen Verkehrsführung der Kreuzung Max-Hockheimer-Straße und Gaußstraße aktuell keine sichere Radverkehrsführung geplant ist.  Dabei bietet die überdimensioniert Max-Hockheimer-Straße aufgrund ihrer 11 Meter Fahrbahnbreite mehr als ausreichend Verkehrsraum, um den Radverkehr sicher in beide Richtungen führen. Daher wird die Verwaltung gebeten, die aktuellen Entwürfe so umzugestalten, dass eine Nutzung für den Radverkehr in beide Richtungen möglich ist. (s. Abbildung 3)

 

Mit freundlichen Grüßen

Markus Stockschläder                 Timo Schmidt                  René Schunk                   Harald Pauli Stadtverordneter                 Stadtverordneter              Stadtverordneter           Mitglied im Ausschuss                                                                                                                                  für Verkehr