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Armutsberichterstattung der Stadt Wuppertal

13. April 2011

Sehr geehrter Herr Norkowsky,

die Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN bittet die Fachverwaltung bis zum Ende des Jahres 2011 einen detaillierten und aktuellen Armutsbericht vorzulegen. Der Bericht sollte sowohl in den Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit als auch in die Bezirksvertretungen eingebracht werden.

Begründung:
Wuppertal befindet sich weiter im strukturellen und demografischen Wandel. Die Zahl der EinwohnerInnen ist weiter sinkend, nicht aber die Zahl derer, die auf staatliche Transferleistungen nach dem SGB II oder SGB III angewiesen sind. Die letzte ausführliche Armutsberichterstattung stammt aus dem Jahr 1998. Um ganzheitlich in vielen Politikfeldern (Stadtentwicklung, Jugend, Gesundheit, Soziales) wirken zu können und gemeinsam für unsere Stadt anhand von nachvollziehbaren statistischen Grundlagen Entscheidungen zu treffen, bedarf es gerade in Anbetracht auf die weniger werdenden finanziellen Ressourcen einer Fortschreibung der Armutsberichterstattung. Im Rahmen der Armutsberichterstattung kann so deutlich werden, in welchen Quartieren noch besondere Bedarfe bestehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ilona Schäfer
Stadtverordnete

Marcel Simon
Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie“