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Mögliche Auswirkungen der KiBiZ-Reform auf Wuppertal / Weiterentwicklung der Kita-Landschaft in Wuppertal

15. April 2026

Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an den Jugendhilfeausschuss am 06.05.2026

Sehr geehrter Herr van Bebber,

die nordrheinwestfälische Landesregierung plant die Verabschiedung einer Reform des Kinderbildungesetztes im aktuellen Kalenderjahr. Ein Eckpunktepapier ist bereits Im Herbst des vergangenen Jahres vom zuständigen Ministerium vorgelegt worden. In diesem Zusammenhang bittet die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Die Landesregierung NRW plant, die Fördersätze zur Unterstützung der praxisintegrierten Ausbildung für Kinderpfleger*innen und Erzieher*innen zu erhöhen. Wie hoch ist die voraussichtliche zusätzliche finanzielle Zuwendung für Wuppertal im Hinblick auf die derzeit bereitgestellten Plätze?
  2. Ein wesentlicher Punkt des Reformvorhabens ist die Flexibilisierung des Personaleinsatzes. Wie schätzt der Stadtbetrieb Tageseinrichtungen für Kinder diese Flexibilisierung aus fachlich-qualitativer sowie aus organisatorischer Perspektive ein?
  3. Besteht bereits eine Einschätzung, wie sich die Transformationskostenfinanzierung auf die städtischen Kitas und die Kitas der freien Träger auswirken würde? Wenn ja, wie sieht dies aus?
  4. Die Praxisanleitung der Auszubildenden in den Kitas soll qualitativ verbessert werden. Wie kann dies aus Sicht der Stadt ohne Erhöhung des Personaleinsatzes gelingen?
  5. Gibt es seitens der Stadt konkrete Überlegungen, sich im Rahmen der geplanten Innovations‑ und Erprobungsklausel an der Entwicklung neuer Konzepte zu beteiligen? Welche Einrichtungen würden hierfür in Frage kommen?

 

Mit freundlichen Grüßen

Marcel Gabriel-Simon            Paul Yves Orth-Ramette

Stadtverordneter                    Mitglied im JHA