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Aktuelle Situation in den Bezirkssozialdiensten

8. September 2026

Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an den Jugendhilfeausschuss am 23.09.2026
Sehr geehrter Herr van Bebber,
die Arbeit der ist bereits seit vielen Jahren von steigenden Fallzahlen, einer steigenden Zahl von Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdungen und einer Personalfluktuation geprägt. Eine Arbeit, die wichtig ist und herausfordernd zugleich. Im August 2026 kam es nun zu organisatorischen Veränderungen und der Auflösung des BSD 2.
In diesem Zusammenhang bittet die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Ist die Anzahl von Überlastungsanzeigen der Mitarbeiter*innen in den einzelnen BSD-Standorten in den vergangenen Jahren signifikant gestiegen? Wenn ja, ragt hier einer der BSD-Standorte heraus? In welcher Weise?
  2. Führen Überlastungsanzeigen und Personalengpasse dazu, dass in der Vergangen-heit z.B. Hilfeplangespräche erst mit deutlicher Zeitverzögerung anberaumt werden konnten und die Fallbearbeitung insgesamt stockt?
  3. Wie hoch ist die durchschnittliche Zuweisung von Fällen pro Person?
  4. Welche inhaltlichen Problemlagen der Hilfeempfänger ragen signifikant in der Arbeit der vergangenen 2-3 Jahre heraus?
  5. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Personalfluktuation einzudämmen?
  6. Ist mittelfristig mit weiteren strukturellen Veränderungen im Bereich der BSD-Struktur zu rechnen? Wenn ja, was sind die Beweggründe hierfür.

Wir bitten um Weiterleitung der Antworten an die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Gleichstellung und Inklusion.

Mit freundlichen Grüßen
Marcel Gabriel-Simon, Stadtverordneter & Paul Yves Orth-Ramette, Ausschussmitglied